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Anti-Krebs-Ernährung

Anti-Krebs-Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Früchten kann das Risiko für verschiedene Krebsarten massiv senken. Die Anti-Krebs-Ernährung zeigt auf, wie man durch den Konsum von bestimmten natürlichen Nahrungsmitteln und dessen bioaktiven Vitalstoffen; das Krebsrisiko reduzieren und das Wachstum von Tumoren einschränken kann. Zugleich schützt diese Ernährungsform vor vielen anderen Zivilisations- bzw. Stoffwechselkrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Alzheimer… Sekundäre Pflanzenstoffe mit einer krebshemmenden Wirkung findet man in vielen Beeren-, Frucht- und Gemüsesorten sowie in Gewürzen, Kräutern und Algen.

Bei der Anti-Krebs-Ernährung ist es wichtig, dass man sich auf die Diversität der wirksamen Lebensmittel konzentriert. Eine ausgewogene Ernährung besteht aus einer Vielzahl von wirksamen Lebensmitteln und ein regelmäßiger Konsum ist Voraussetzung für einen Erfolg.

Der beste Arzt ist die Natur, denn sie heilt nicht nur viele Leiden, sondern spricht auch nie schlecht von einem Kollegen.
Louis Pasteur, Prof. Dr., Mikrobiologe und Chemiker (1822 – 1895)

Natürliche krebshemmende Wirkstoffe

Noch vor wenigen Jahren bewertete die Ernährungswissenschaft die sekundären Pflanzenstoffe als gesundheitlich unbedeutend. Heute gehen wissenschaftliche Forschungen davon aus, dass diese Substanzen Krankheiten vorbeugen können und für die langfristige Aufrechterhaltung der menschlichen Gesundheit ein notwendiger Bestandteil in der Ernährung ist. Nach Schätzungen soll es über 100‘000 verschiedene Pflanzenstoffe geben, wobei bisher nur etwa ein Drittel bekannt und erforscht sind und etwa 5‘000 bis 10'000 in der menschlichen Nahrung vorkommen. Aufgrund der chemischen Struktur und funktionellen Eigenschaften werden die sekundären Pflanzenstoffe in verschiedene Haupt- und Untergruppen eingeteilt, zu den bedeutendsten sekundären Pflanzenstoffen bzw. Gruppen gehören die nachstehenden Wirkstoffe:

Anthocyanidine / Anthozyane

Anthocyanidine / Anthozyane

Die zu den Pholyphenolen bzw. Flavonoiden zählenden Anthocyanidine sind verantwortlich für die unterschiedlichen Färbungen beim Obst und Gemüse und haben eine hohe antioxidative Wirkung. Einige Studien deuten darauf hin, dass die Anthocyanidine nicht nur wirkungsvolle Antioxidantien sind, sondern auch auf andere Weise eine krebshemmende Wirkung haben und das Wachstum von Tumoren einschränken können. Unterschiedliche Anthocyanidine findet man in nachstehenden Früchten wie Heidelbeeren, Acai-Beeren, Amlabeeren, Cranberrys, Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen, Äpfel, roten Johannisbeeren, Pflaumen, Avacados, Birnen, Orangen, roten Weintrauben, Grapefruits, Pfirsiche, Mangos, Aprikosen, Mandarinen, Ananas, Bananen, Nektarinen, Kiwis, Melonen... Sowie in nachstehenden Gemüsesorten wie rote Bohnen, Artischockenherzen, Kartoffeln, Rotkohl, Spargeln, Zwiebeln, Süsskartoffeln, Rettich, Spinat, Auberigne, Brokkoli, Kopfsalat, roter Paprika, Erbsen, Mais, grüne Paprika, Tomaten, Sellerie, Blumenkohl, Karotten, Eisbergsalat, Gurken

Catechine

Catechine

Grüner Tee enthält verschiedene Catechine wie auch das krebshemmenden EGCG (Epigallocatechingallat) mit dem grössten antikarzinogenen Potenzial unter den Chatechinen. Die Wirksamkeit bei grünem Tee ist sehr unterschiedlich und ist abhängig von der Teequalität und der Anbauregion. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Teequalitäten von grünem Tee aus Japan besser abschneiden als der grüne Tee aus China, da diese eine höhere Konzentration an EGCG haben. Es gibt umfangreiche Studien über das Potential von grünem Tee und dessen krebshemmenden Wirkungen und Wachstumshemmungen bei Tumoren mit einer grossen Vielseitigkeit bei verschiedenen Arten von Krebs. Eins ist sicher, der tägliche Konsum von grünem Tee ist eine äusserst effektive und angenehme Art der Krebsvorsorge.

Curcumin

Curcumin

Die Kurkuma (engl. Turmeric) gilt In der ayurvedischen Tradition als Heilmittel mit reinigenden Eigenschaften und wird bei Behandlungen von Verdauungsbeschwerden, Fieber, Infektionen, Arthritis, Durchfall sowie Gelbsucht und anderen Lebererkrankungen eingesetzt. Kurkuma und sein aktiver Hauptbestandteil, das Curcumin, besitzen zahlreiche krebshemmende Eigenschaften. Diverse Studien haben gezeigt, dass das Curcumin bei der Prävention und Behandlung mehrerer Krebsarten wie Magen-, Darm, Dickdarm-, Haut- und Leberkrebs wirksam sein kann und das Wachstum von Krebstumoren bei Leukämie-, Dickdarm, Brust- und Eierstockkrebszellen einschränken können. Die Bioverfügbarkeit des Curcumins kann durch die Kombination mit dem Piperin des schwarzen Pfeffers massiv verbessert werden und die Wirkung des Curcumins wird um mehr als das Tausendfache verstärkt. Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten sollte beachtet werden, dass die Einnahme von Curcumin auch zu Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen führen kann.

Ellagsäure

Ellagsäure

Die Ellagsäure ist ein phytochemischer pflanzlicher Wirkstoff und ein Polyphenol. Als hochwirksamer bioaktiver Vitalstoff, hat die Ellagsäure eine nachweislich krebshemmende Wirkung und kann auch das Wachstum von Tumoren einschränken. Wissenschaftliche Forschungen deuten darauf hin, dass die Ellagsäure die Aktivierung krebserregender Zellgifte verhindern kann. Eine hohe Konzentration an Ellagsäure finde man in Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Granatäpfeln, Goji-Beeren, Cranberrys und Nüssen und in niedriger Konzentration auch in vielen weiteren Früchten.

Glucosinolate

Glucosinolate

Glucosinolate werden auch Senfölglykoside (Isothiocyanate) oder Thioglucoside genannt und sind vorwiegend in Pflanzen enthalten, die zur Familie der Kreuzblütler gehören. Glucosinolate sind in größeren Mengen in Kohlarten, Kresse, Rettich, Brokkoli, Rüben und Radieschen enthalten und verleihen diesen als scharf schmeckende Aromastoffe ihren typischen Geschmack. Tatsächlich enthalten diese Gemüsesorten aus der Familie der Kreuzblütler wahrscheinlich die grösste Vielfalt an pyhtochemischen Wirkstoffen mit krebshemmenden Eigenschaften. Glucosinolate wirken krebsvorbeugend, schützen vor freien Radikalen und senken den Lipidgehalt im Blut. Als weitere Quelle für Glucosinolate wurde neuerdings die Papaya identifiziert, die in Fruchtfleisch und Kernen hohe Gehalte an Glucosinolate aufweisen. Glucosinolate sind sehr hitzeempfindlich.

Isoflavonnoide

Isoflavonnoide

Hormonabhängige Krebsarten wie Brustkrebs und Prostatakrebs stellen die häufigsten Todesursachen durch Krebs in westlichen Gesellschaften dar, während diese Erkrankungen im Osten eher selten vorkommen. Die häufige Ernährung mit Soja-Produkten in den asiatischen Gesellschaften weist darauf hin, dass dies mit der Wirksamkeit von Isoflavonoiden wie Genistein in den Soja-Produkten verbunden ist. Verschiedene wissenschaftliche Studien haben diesen Zusammenhang glaubhaft untermauert. Es ist jedoch ratsam, dass Frauen mit diagnostiziertem Brustkrebs, keine mit Isoflavonnoiden angereicherten Nahrungsergänzungsmittel konsumieren und den Konsum von Soja einschränken, da die Isoflavonnoide in Wechselwirkungen zu Medikamenten stehen können. Für alle anderen Personen bedeuten die natürlichen Isoflavonnoide von Soja kein Risiko und der mässige Konsum von Soja-Produkten kann sich nur positiv auf die Gesundheit auswirken. Die Isoflavonnoide haben eine krebshemmende Wirkung und können das Wachstum von Tumoren einschränken.

Lycopin

Lycopin

Das Lycopin gehört zur grossen Familie der Carotinoide einer ausserordentlich vielseitigen Klasse von sekundären Pflanzenstoffen, welche für die rote, orange und gelbe Farbenvielfalt vieler Früchte und Gemüsesorten zuständig ist. Das Lycopin ist das Pigment, das für die rote Farbe der Tomate verantwortlich ist. Der Gehalt an Lycopin ist in Zuchttomaten geringer als in wildgewachsenen Tomaten. Besonders hoch ist der Gehalt an Lycopin bei gekochten Tomaten, denn durch die Hitze bzw. den Kochvorgang werden die Zellstrukturen aufgebrochen und in Verbindung mit Fetten aus Olivenöl, wird die Verfügbarkeit des Lycopins deutlich verbessert. Isoliertes Lycopin allein bringt nicht so viel, es wirkt am besten im Zusammenspiel mit allen anderen Tomatenstoffen. Eine andere mögliche Variante ist die Konsumation von fein gemahlenem und erhitztem Tomatenpulver. Nach heutigen Kenntnisstand, kann Lycopin die Erkrankungswahrscheinlichkeit an Prostata-Krebs reduzieren und behindert auch das schädliche Zellwachstum. Wahrscheinlich ist auch, dass Lycopin auch die Entwicklung von anderen Krebsarten beeinflussen kann, da es auch als ausgezeichnetes Antioxidans gilt. Lycopin findet man ausser in Tomaten auch in Tomatenmark, Spaghettisaucen, Ketchup, Tomatensaucen, Tomatensuppe, Tomatensaft, Guave, Wassermelonen, Papayas, Grapefruits

Proanthocyanidine

Proanthocyanidine

Die Proanthocyanidine sind Polyphenole und sind vor allem für ihre aussergewöhnlichen Schutzwirkungen als Antioxidantien bekannt. Die Forschung der Krebsprävention der Proanthocyanidine ist derzeit noch im Anfangsstadium. In Laborversuchen konnte nachgewiesen werden, dass die Proanthocyanidine das Wachstum von verschiedenen Krebszellen hemmen können. Dies deutet darauf hin, dass die Proanthocyanidine bei der Krebsvorbeugung eine Rolle spielen kann. Proanthocyanidine findet man in hoher Konzentration in Zimt und Kakaopulver. Und unter anderem in roten Bohnen, Haselnüssen, Cranberrys, Heidelbeeren, Erdbeeren, Apfel (roter Delicius mit Schale), Weintrauben, Rotwein, Himbeeren, schwarzer Schokolade….

Resveratrol

Resveratrol

Täglich ein Glas Rotwein ist eine gute und angenehme Art der Krebsvorsorge. Rotwein enthält das Antioxidans Resveratrol in hoher Dosierung und hat eine wirksame krebshemmende Eigenschaft und auch einen reduzierenden Einfluss auf das Cholesterin. Das Resveratrol als sekundärer Pflanzenstoff ist in hoher Konzentration in der Traubenschale und in den Traubenkernen zu finden und gelangt durch den Pressprozess vom Traubensaft in den Rotwein. Resveratrol ist ein hochwirksames krebshemmendes Molekül, das vom Organismus schnell und gut aufgenommen wird. Resveratrol besitzt vielseitige Fähigkeiten und kann das Wachstum von Tumoren einschränken. Resveratrol findet man auch in Trauben, Erdnüssen, Traubensaft, Cranberrys und in geringer Konzentration auch in Blaubeeren und Weisswein. Der Gehalt an Resveratrol in getrockneten Rosinen ist äusserst gering.

Sulforaphan

Sulforaphan

Sulforaphan ist ein starkes indirektes hochwirksames Antioxidans in der Behandlung von Krebserkrankungen und dessen präventiver Vorbeugung. Der sekundäre Pflanzenstoff kommt als Senfölglykosid-Glucoraphanin insbesondere in Kreuzblütengewächsen wie Brokkoli und Kohl vor. Sulforaphan neutralisiert die schädlichen freien Radikale in indirekter Form, in dem es Phase-II-Enzyme aktiviert und dadurch die antioxidativen Abwehrmechanismen im Organismus in Gang setzt. Sulforaphan hat eine krebshemmende Wirkung und kann das Wachstum von Tumoren einschränken und Krebszellen zerstören.

Essentielle Fettsäuren

Essentielle Fettsäuren

Zwar kein sekundärer Pflanzenstoff, jedoch in der Anti-Krebs-Ernährung ein wesentlicher Bestandteil. In den letzten Jahren galt die Aufmerksamkeit meist den schädlichen industriellen, tierischen Fetten sowie den Trans-Fetten. Doch es gibt auch hochwertige Fette, die für das reibungslose Funktionieren des Organismus sogar eine wichtige Rolle spielen. Essentielle Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6, können vom Körper nicht selbst produziert werden und müssen über die Nahrung zugeführt werden, da ansonsten ein Ernährungsdefizit entsteht. Im Fall von Omega-6 Fettsäuren ist dies kein Problem, da diese Fettsäuren in der Regel in den Hauptzutaten der modernen Ernährung wie Fleisch, Eier, Gemüse und verschiedenen Pflanzenölen ausreichend vorhanden ist. Dagegen ist die ausreichende Versorgung mit Omega-3 Fettsäuren in der Regel wesentlich schwieriger zu gewährleisten. Dieses Ungleichgewicht zwischen Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren kann sich negativ auf die Entstehung von chronischen Krankheiten wie Krebs-, Herz- und Gefässerkrankungen auswirken. Eine ausreichende Versorgung mit Omega-3 Fettsäuren unterstützt den Organismus gegen die oben erwähnten Erkrankungen. Omega-3 Fettsäuren findet man in pflanzlichen Produkten wie Walnüsse, Leinsamen, Walnussöl, Rapsöl, Sojabohnen, Tofu... Und in tierischen Quellen wie Sardinen, Hering, Markelen, Wildlachs, Krill

Weitere krebshemmende Wirkstoffe

Alpha-Carotin
Avocado, Karotten, Süsskartoffeln, Kürbis, Brokkoli, grüne Bohnen, Erbsen, Spinat, grünes Blattgemüse…
Anethol
Anis, Fenchel…..
Apigenin
Petersilie, Sellerie, Kamille….
Beta-Cryptocanthin
Mango, Papaya, Pfirsische, Orangen, Manderinen, grünes Gemüse….
Capsaicin
Chili, Paprika….
Coumestrol
Alfalfa, Hülsenfrüchte, Klee, Soja, Rosenkohl, Spinat…
Cyanidin
Blaubeeren, Himbeeren, Holunderbeeren, Brombeeren, Blutorange, Rotkohl, Rhabarber…
Eugenol
Nelken, Zimt, Lorbeer, Basilikum, Banane, Kirsche, Muskat…
Fucoxanthin
Algen…
Gingerol
Ingwer…
Hydroxyzimtsäure
Artischoke, Birnen, Pfirsiche, Brennessel, Kartoffel, Weissdorn….
Kämpferol
Ginkgo, Grapefruits, Kapern, Kohlarten…
Lignane
Linsen, Leinsamen, Sesamsamen, Getreidekörner, Früchte und Gemüse….
Lutein
Grünkohl, Spinat
Luteolin
Thymian, Petersilie, Artischocke, Karotten, Sellerie, Rosmarin, Oregano….
Naringenin
Zitrusfrüchte…
Phytate
Hülsenfrüchte, Getreidearten….
Quercetin
Äpfeln, Brokkoli, grüne Bohnen, Zwiebeln…
Silymarin
Artischoke, Mariendistel…
Theaflavine
Grüner Tee, schwarzer Tee….
Ursolsäure
Aepfeln, Basilikum, Thymian, Guave…
Zeaxanthin
Kopfsalat, Mais, Spinat….

Wichtiger Hinweis

Bei der Anti-Krebs-Ernährung ist es wichtig, dass man sich auf die Diversität der wirksamen Lebensmittel konzentriert. Eine ausgewogene Ernährung besteht aus einer Vielzahl von wirksamen Lebensmitteln und ein regelmäßiger Konsum ist Voraussetzung für einen Erfolg.

Video-Empfehlungen

Ernährung- Obst & Gemüse hilft gegen Krebs...

Prof. Dr. med. Richard Béliveau ist Direktor des Labors für Molekularmedizin am Hôpital Sainte-Justine, Montreal, Professor für Biochemie an der Université du Québec, Inhaber des dortigen Lehrstuhls für Krebsprävention und -behandlung sowie Forscher in der neurochirurgischen Abteilung des Hôpital Notre-Dame, außerdem Inhaber des Claude-Bertrand-Lehrstuhls für Neurochirurgie sowie Professor für Chirurgie und Physiologie an der Université de Montréal. Darüber hinaus forscht er am Zentrum für Krebsprävention in der Onkologie der McGill-Universität.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg - rbb. Eine interessante Reportage von rbb über Ernährung und Gesundheit sowie alternative Behandlungsmethoden.

Krankheiten mögen kein Obst und Gemüse

Heute weiß man, dass sich durch die richtige Auswahl an Nahrungsmitteln tatsächlich viele Krankheiten verhindern oder sogar heilen lassen. Ob Naturheilkunde oder Ayurveda-Medizin – immer mehr medizinische Konzepte schließen in ihre Therapieangebote auch eine Ernährungsumstellung ein. Kann man sich also wirklich gesund essen? Der Film zeigt, welche Antworten Ernährungswissenschaftler auf diese Frage geben können und begleitet Patienten, deren Ernährungsumstellung zu überraschenden und erstaunlichen Heilungserfolgen führte.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg - rbb. Eine interessante Reportage von rbb über Ernährung und Gesundheit sowie alternative Behandlungsmethoden.

Die verschwiegene Wahrheit über Krebs

Es gibt in der westlichen Welt kaum eine Familie, in denen es keine krebskranken bzw. krebstoten Menschen gibt. War es vor 150 Jahren noch ein sehr geringer Anteil, hat sich Krebs zu einer alarmierenden Gesundheitskatastrophe entwickelt. Woran liegt das? Versagt unsere Medizin? Sicher nicht. Der modernen Medizin haben wir viele positive Errungenschaften zu verdanken, die höchsten Respekt und Anerkennung verdienen. Aber auch das beste Medikament, der beste Arzt oder die teuersten medizinischen Hilfsmittel können keine "Wunder" bewirken, ist ein Krankheitsfall erst einmal eingetreten bzw. ein gewisses Stadium erreicht. Oft ist die Schulmedizin schlicht am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen und kann unter Umständen nur noch lindern, aber nicht mehr heilen. Oft wird in der Schulmedizin der erkrankte Mensch nicht als Ganzes betrachtet und der Fokus richtet sich ausschließlich auf die Diagnose sowie die medizinische Behandlung und der Geist und die Seele des Patienten gehen leider oft vergessen.

Haben Krebserkrankungen einen Zusammenhang mit den heutigen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten? Der Wissenschaftsjournalist Phillip Day berichtet über alternative Behandlungsmethoden von Krebs und gibt Tipps zur Ernährungstherapie. Phillip Day enthüllt die unvermindert anhaltenden medizinischen, politischen und wirtschaftlichen Skandale, die das Thema Krebs umgeben. Medizinische Experten kommen persönlich zu Wort und äußern sich zu Fakten und Behandlungsmethoden.

Buch-Empfehlungen

Krebszellen mögen keine Himbeeren

Zweifelsfrei erwiesen: Durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel kann man das Krebsrisiko reduzieren! Die beiden Molekularmediziner präsentieren ihre aufsehenerregenden Forschungsergebnisse und zeigen, mit welchen Nahrungsmitteln man die besten Ergebnisse erzielen kann. Welche Heilkräfte in Brokkoli, Heidelbeeren oder Zitronen stecken, wird leicht verständlich vermittelt und durch viele Abbildungen, Infokästen und Grafiken veranschaulicht.

Dieses Buch präsentiert die aufsehenerregenden Erkenntnisse zweier Molekularmediziner. Auf biochemischer Ebene haben sie den genauen Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs erforscht und können für Erkrankte sowie in der Prävention erstmals verlässliche Anhaltspunkte für die tägliche Ernährung vermitteln. Ihre Untersuchungen zeigen zweifelsfrei, dass der Verzehr von ganz bestimmtem Obst und Gemüse ein Schlüsselfaktor zur Reduzierung des Krebsrisikos ist!

Prof. Dr. med. Richard Béliveau ist Direktor des Labors für Molekularmedizin am Hôpital Sainte-Justine, Montreal, Professor für Biochemie an der Université du Québec, Inhaber des dortigen Lehrstuhls für Krebsprävention und -behandlung sowie Forscher in der neurochirurgischen Abteilung des Hôpital Notre-Dame, außerdem Inhaber des Claude-Bertrand-Lehrstuhls für Neurochirurgie sowie Professor für Chirurgie und Physiologie an der Université de Montréal. Darüber hinaus forscht er am Zentrum für Krebsprävention in der Onkologie der McGill-Universität. Dr. med. Denis Gingras war lange Jahre Krebsforscher am Labor für Molekularmedizin des Hopital Sainte-Justine, Montreal.

  • Titel: Krebszellen mögen keine Himbeeren: Nahrungsmittel gegen Krebs. Das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugen
  • Autor: Prof. Dr. med. Richard Béliveau und Dr. med. Denis Gingras
  • ISBN-13: 978-3442171262
  • ISBN-10: 3442171261
  • Verlag: Goldmann Verlag (8. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • Taschenbuch: 352 Seiten
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  • Richtpreis: € 12.99

Anti-Krebs Ernährung

Dass etwas so Einfaches wie die tägliche Ernährung bei einer so gefährlichen Krankheit wie Krebs wichtig sein kann, klingt zunächst überraschend. Und doch kann eine veränderte Ernährungsweise eine wichtige Ergänzung zu den konventionellen Therapien darstellen. Dr. Johannes Coy hat eine Entdeckung gemacht, die für alle, die dem Krebs den Kampf angesagt haben, einen Meilenstein darstellt. Während seiner langjährigen Forschungstätigkeit hat er das Gen TKTL1 und den damit verbundenen Vergärungsstoffwechsels entdeckt. Er leitet aus seinen revolutionären Forschungsergebnissen eine spezielle Ernährungsform ab, die aggressive Krebszellen aushungert. Eine wichtige Rolle spielen hierbei eine kohlenhydratreduzierte Ernährung sowie spezielle Öle und Fette. Auf welchen Erkenntnissen dieses neue Ernährungsprinzip genau beruht, warum es die Krebszellen angreift und wie Sie die Ernährung im Alltag mit den zahlreichen Rezepten leicht umsetzen können, erläutert Ihnen dieses Buch.

  • Titel: Die neue Anti-Krebs-Ernährung. Wie Sie das Krebs-Gen stoppen
  • Autor: Dr. Johannes Coy und Maren Franz
  • ISBN-13: 978-3833816635
  • ISBN-10: 3833816635
  • Verlag: Gräfe und Unzer; Auflage: 1. (1. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • Broschiert: 208 Seiten
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