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Blaubeeren

Blaubeeren

Die Blaubeeren sind Verwandte der Heidelbeeren und der Preisbelbeeren. Die Blaubeeren versprechen das Blaue vom Himmel... und sie halten ihr Versprechen. Die Blaubeeren enthalten viele Vitalstoffe und werden unter allen Anti-Aging-Nahrungsmitteln an vorderster Stelle geführt. Blaubeeren sind reich an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien und ihr Gehalt an Kalorien ist sehr gering. Die in Blaubeeren reichlich enthaltenen Vitamine C und E machen die blauen Früchte zu einem echten Beauty-Food. Vitamin C kurbelt die Produktion von Kollagen an – und das polstert die Haut quasi von innen auf. Vitamin E gilt seit langem als Schönheits-Vitamin. Blaubeeren wie auch Heidelbeeren rangieren aufgrund ihres eindrucksvollen Gehalts an Antioxidantien ganz oben auf der Rangliste der Superfoods.

Die Blaubeere und ihre Vitalstoffe

Blaubeeren und Heidelbeeren gelten als ausgezeichnete Quelle für mehrere wichtige Nährstoffe wie Mangan als Energielieferant, Ballaststoffe, Vitamine C, E, K. Blaubeeren haben einen positiven Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden, das beweisen inzwischen unzählige wissenschaftliche Studien. Im Fokus der Studien stehen die Antioxidantien wie Anthocyane und Proanthocyane, welche das Immunsystem unterstützen und die freien Radikale abfangen und neutralisieren. Diese Polyphenole sind hochwirksame Stoffe im Kampf gegen den Alterungsprozess und das Nachlassen der Gehirntätigkeit.

Die Blaubeere und ihre Herkunft

Die Blaubeeren und Heidelbeeren werden vorwiegend in Nordamerika, Europa, Asien und Afrika angepflanzt. Blaubeeren werden in verschiedenen Formen angeboten. Die Beeren sind saisonal und regional als Frischware verfügbar, werden aber auch aus verschiedenen Ländern z.B. aus Spanien als Frischware importiert. Auch sind diese als Tiefkühlware verfügbar, getrocknet als ganze Stücke oder in Form von Pulver oder Kapseln erhältlich.

Blaubeeren und ihre Verfügbarkeit

Blaubeerenprodukte weisen in der Verarbeitung große Unterschiede in der Qualität auf. Dies gilt für Extrakte z.B für Säfte in Flaschen und auch solche in Form von Pulver oder Kapseln. Hohe Temperaturen im Trocknungs- bzw. Verarbeitungsprozess vernichten einen großen Teil der Vitalstoffe. Die schonendste Trocknung bzw. Verarbeitung ist die Gefriertrocknung, dadurch bleibt die Rohkostqualität weitgehend erhalten. Bei der Qualität ist wichtig, dass das Produkt in reiner Form vorliegt, d.h. ohne Träger- bzw. Bindemittel wie z.B. Maltodextrin und ohne Konservierungsmittel oder Zuckerzugabe.

Blaubeeren fördern die Durchblutung

Blaubeeren halten Blutgefäße frei und sauber. Ein amerikanisches Forscher-Team hat sich dieser Thematik angenommen und hat als die Blaubeere als Anti-Arteriosklerose-Frucht entdeckt. Die Studie von Dr. Xianli Wu und Team vom USDA Arkansas Children`s Nutrition Center der University of Arkansas for Medical Sciences, welche im Journal of Nutrition veröffentlicht wurde, erbrachte den Nachweis, dass in den Blaubeeren natürliche Substanzen enthalten sind, welche die Bildung und Ablagerungen an den Blutgefäßwänden entgegen wirken und die das Wachstum dieser Ablagerungen sowie die Verengung der Blutgefäße verhindern kann.

Blaubeeren gegen Herzinfarkt

Wissenschaftliche Unterstützung kommt auch von einem internationalen Forscherteam um Eric Rimm von der Harvard School of Public Health. In einer Studie wollen die Mediziner festgestellt haben, wie gut unter anderem Blaubeeren für das Herz sind. Wie sie im Fachmagazin "Circulation" berichten, sollen drei Portionen Erdbeeren oder Heidelbeeren pro Woche das Risiko eines Herzinfarktes für Frauen um ein Drittel senken. Die Wirkstoffe in den Beeren können die Blutgefäße weiten. Zu diesem Ergebnis kommen Rimm und Kollegen, nachdem sie die Daten einer Studie mit insgesamt 93.600 Frauen zwischen 25 und 42 Jahren ausgewertet haben. Über einen Zeitraum von 18 Jahren hatten die Teilnehmerinnen alle vier Jahre Fragebögen zu ihrer Ernährung ausgefüllt. Insgesamt 405 Teilnehmerinnen hatten im Verlauf der Studie einen Herzinfarkt erlitten. Bei der statistischen Analyse der Daten stellten die Forscher fest, dass jene Frauen, die mindestens dreimal in der Woche Heidelbeeren oder Erdbeeren gegessen hatten, um ein Drittel seltener von einem Herzinfarkt betroffen waren als jene, die höchstens einmal pro Monat die Beeren verzehrt hatten. Aedín Cassidy von der University of East Anglia in Norwich jubiliert: "Wir haben gezeigt, dass der erhöhte Verzehr dieser Früchte bereits in jungen Jahren das Risiko eines Herzinfarkts im späteren Leben senken kann", sagte der Erstautor laut einer Pressemitteilung über die Ergebnisse. Der Effekt, so erklären die Studienautoren, sei vor allem den Anthocyanen zuzuschreiben. Anthocyane gehören zu einer großen Gruppe von pflanzlichen Wirkstoffen, den sogenannten Flavonoiden. Sie sollen die Blutgefäße im menschlichen Körper fit halten, indem sie unter anderem die Arterien weiten und die Entstehung von Plaques in den Blutgefäßen verhindern.

Blaubeeren als Anti-Aging-Mittel

Forschungen haben gezeigt, dass Blaubeeren die Produktion und Regeneration von Stammzellen positiv unterstützen. Stammzellen sind die Grundformen aller Zellen, welche wichtig sind für die Heilung und Zellerneuerung. Je mehr Stammzellen unser Körper hervorbringt, desto höher sind das Regenrationsvermögen und damit auch unsere Lebenserwartung. Die Blaubeeren stärken das Immunsystem, sorgen für eine geringere Anfälligkeit gegen Erkältungen und steigern die Nerven- und Gehirnaktivität und haben einen positiven Einfluss auf eine gesunde Haut und Haaren. Darüber hinaus verleihen sie mehr Energie und Ausdauer und haben eine positive Einwirkung auf die Libido.

Blaubeeren gegen Diabetes

Wissenschaftler der Universität Harvard stellten fest, dass das Risiko für Diabetes reduziert wird, wenn man regelmäßig anthocyanreiche Nahrungsmittel wie Blaubeeren konsumiert.

Wichtige Hinweise

Möglichen Wirkungen von Superfoods und Aussagen von wissenschaftlichen Studien über Superfoods rechtfertigen nicht, diese als Ersatz für geeignete Arzneimittel oder klassische Therapieformen zu betrachten. Superfoods können einiges für Ihre Gesundheit tun. Sollten Sie jedoch Beschwerden haben oder es ist bereits eine Krankheit diagnostiziert worden, so ersetzt der Konsum von Superfoods natürlich nicht den Arztbesuch oder die medizinische Behandlung. Sie sollten immer eine medizinische Fachperson konsultieren und dessen Rat befolgen.

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