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Herzschwierigkeiten

Superfoods und ihre Heilkräfte. Superfoods sind Lebensmittel, die über einen besonders konzentrierten und vielseitigen Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen verfügen. Jede Kultur rund um den Globus hat eine Pflanze, die über einen besonders hohen Gehalt an Vitalstoffen verfügt. Viele dieser Pflanzen werden seit hunderten von Jahren in der Naturheilmedizin verwendet. Die Natur bietet uns erstaunliche und natürliche Produkte, welche die Balance in unserer Gesundheit fördern und unser Wohlbefinden steigern können.

Acai Beeren

Die in der Acai-Beere enthaltenen Anthocyane schwächen Entzündungen in den Blutgefäßen ab und wirken als Vasodilatoren, das heißt, sie unterstützen die Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße und senken den Cholesterin- und Triglyceridspiegel, welche als Faktoren bei Herzerkrankungen betrachtet werden.

Amla Beeren

Die Amla Beere stärkt die das Herz-Kreislaufsystem. Durch das in der Amla Beere enthaltene Pektin werden außerdem das Serumcholesterin und die LDL-Cholesterin-Konzentration im Blut verringert. Das gute Cholesterin (HDL-Cholesterin) wird dagegen erhöht und die Triglyceride und das C-reaktive Protein (CRP) gesenkt, dadurch wird das Risiko einer Plaquebildung in den Gefäßwänden und einer Arteriosklerose verringert und die Gefahr für Schlaganfälle und Herzinfarkte reduziert. Der Eisengehalt der Amla Beere fördert außerdem die Bildung der roten Blutkörperchen sowie die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung der Organe und Zellen.

Blaubeeren

Wissenschaftliche Unterstützung kommt auch von einem internationalen Forscherteam um Eric Rimm von der Harvard School of Public Health. In einer Studie wollen die Mediziner festgestellt haben, wie gut unter anderem Blaubeeren für das Herz sind. Wie sie im Fachmagazin "Circulation" berichten, sollen drei Portionen Erdbeeren oder Heidelbeeren pro Woche das Risiko eines Herzinfarktes für Frauen um ein Drittel senken. Die Wirkstoffe in den Beeren können die Blutgefäße weiten. Zu diesem Ergebnis kommen Rimm und Kollegen, nachdem sie die Daten einer Studie mit insgesamt 93.600 Frauen zwischen 25 und 42 Jahren ausgewertet haben. Über einen Zeitraum von 18 Jahren hatten die Teilnehmerinnen alle vier Jahre Fragebögen zu ihrer Ernährung ausgefüllt. Insgesamt 405 Teilnehmerinnen hatten im Verlauf der Studie einen Herzinfarkt erlitten. Bei der statistischen Analyse der Daten stellten die Forscher fest, dass jene Frauen, die mindestens dreimal in der Woche Heidelbeeren oder Erdbeeren gegessen hatten, um ein Drittel seltener von einem Herzinfarkt betroffen waren als jene, die höchstens einmal pro Monat die Beeren verzehrt hatten. Aedín Cassidy von der University of East Anglia in Norwich jubiliert: "Wir haben gezeigt, dass der erhöhte Verzehr dieser Früchte bereits in jungen Jahren das Risiko eines Herzinfarkts im späteren Leben senken kann", sagte der Erstautor laut einer Pressemitteilung über die Ergebnisse. Der Effekt, so erklären die Studienautoren, sei vor allem den Anthocyanen zuzuschreiben. Anthocyane gehören zu einer großen Gruppe von pflanzlichen Wirkstoffen, den sogenannten Flavonoiden. Sie sollen die Blutgefäße im menschlichen Körper fit halten, indem sie unter anderem die Arterien weiten und die Entstehung von Plaques in den Blutgefäßen verhindern.

Cranberry

Die in den Cranberrys enthalten Kombinationen von Polyphenolen, zu denen auch Flavonoide wie Proanthocyane gehören sowie die enthaltene Ellagsäure verleihen der Cranberry starke antioxidative und enzündungshemmende Eigenschaften. Cranberrys tragen zur Minderung des Gesamtcholesterins bei und wirken vorbeugend bei der Arteriosklerose (Arterienverhärtung), welches alles Faktoren für mögliche Herzerkrankungen sind.

Granatapfel

Granatäpfel helfen bei der Durchblutung des Herzmuskels und sind zur Vorbeugung von Herzinfarkten ein wichtiges Mittel. Der Granatapfel zählt erwiesenermaßen zu den größten Antioxidantien-Quellen und stärksten Abwehrmitteln gegen krankheitsauslösende freie Radikale. Wer regelmäßig Granatäpfel konsumiert, senkt nachweislich den Cholesterinspiegel. Cholesterin ist eine der Ursachen für die Verkalkung von Arterien und dadurch Mitauslöser von Herzinfarkten.

Wichtige Hinweise

Möglichen Wirkungen von Superfoods und Aussagen von wissenschaftlichen Studien über Superfoods rechtfertigen nicht, diese als Ersatz für geeignete Arzneimittel oder klassische Therapieformen zu betrachten. Superfoods können einiges für Ihre Gesundheit tun. Sollten Sie jedoch Beschwerden haben oder es ist bereits eine Krankheit diagnostiziert worden, so ersetzt der Konsum von Superfoods natürlich nicht den Arztbesuch oder die medizinische Behandlung. Sie sollten immer eine medizinische Fachperson konsultieren und dessen Rat befolgen.